Symposium

2-tägiges Symposium „Zwischen Kunst und Industrie – Wandlungen einer Idee“ am Donnerstag, den 22. und Freitag, den 23.05.2014, Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln

Vor 100 Jahren fand in Köln die Deutsche Werkbundausstellung statt. Die Fachhochschule Köln und des Haus der Architektur Köln hdak erinnern an dieses Ereignis mit einem zweitägigen Symposium an der Fachhochschule Köln. Das Motto der Veranstaltung ist „Zwischen Kunst und Industrie – Wandlungen einer Idee“.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos; jeder kann am gesamten Symposium teilnehmen, ebensogut aber kann man aus dem zweitägigen Angebot auswählen. Die Vorträge und die abendlichen Diskussionsrunden stehen jeweils für sich, und man kann sie einzeln besuchen.

Ort des Symposium ist der Karl-Schüßler-Saal der Fakultät für Architektur, Fachhochschule Köln, Betzdorfer Straße 2, Köln-Deutz.

Donnerstag, 22. Mai 2014: Die Werkbundausstellung Köln 1914

Am ersten Tag beginnt das Syposium um 14:00 Uhr, der letzte Vortrag beginnt um 18:00 Uhr. Alle Referenten des ersten Tages blicken zurück in die Geschichte des Werkbundes und der Kölner Ausstellung von 1914.

Es sprechen: Andreas Denk (Vertretungsprofessor für Architekturtheorie Fakultät für Architektur, FH Köln), Prof. Dr. Roland Günter (Vorsitzender des Deutschen Werkbundes NRW), Dr. Angelika Thiekötter (Kunsthistorikerin), Prof. Dr. Wolfgang Pehnt (Architekturhistoriker), Dr. Karin Wilhelm (Kunsthistorikerin).

Die Podiumsdiskussion zum Abschluss des ersten Tages beginnt um 20:00 Uhr. Das Podium widmet sich der Rolle, die die Stadt Köln damals bei der Ausrichtung der Werkbundausstellung gespielt hat. Die Jahre zwischen Reichsgründung und Erstem Weltkrieg waren geprägt von großen wirtschaftlichen, industriellen und gesellschaftlichen Veränderungen. Köln verstand sich als Metroplole des Westens, als selbstbewusste und ehrgeizige Stimme im Konzert deutscher und europäischer Städte. Die Diskussionsteilnehmer blicken nicht nur zurück auf den kultur- und wirtschaftspolitischen Kraftakt der historischen Werkbundausstellung, sondern fragen auch nach dem Potential des heutigen Köln. Wieviel traut sich die Stadt heute noch zu?

Diskussionsteilnehmer sind: Franz-Josef Höing (Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln), Prof. Dr. Karin Wilhelm (Kunsthistorikerin), Prof. Dr. Wolfgang Pehnt (Architekturhistoriker), Anton Bausinger (Bauunternehmer, Köln). Moderation: Jürgen Keimer (Journalist).

Tagesprogramm am Donnerstag, den 22. Mai 2014:

  • 14:00 Uhr. Begrüßung: Prof. Paul Böhm, Dekan der Fakultät für Architektur, FH Köln
  • Einführung: Andreas Denk, Vertretungsprofessor für Architekturtheorie der FH Köln
  • 14:30 Uhr. Prof. Dr. Roland Günter, Vorsitzender des Werkbunds NRW, Oberhausen: Der Werkbund, seine Idee und seine Anhänger (1907-1914)
  • 15:30 Uhr. Dr. Angelika Thiekötter, Kunsthistorikerin, Berlin: Die Werkbundausstellung in Köln und das Glashaus von Bruno Taut
  • 16:30 Uhr. Kaffeepause
  • 17:00 Uhr. Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Architekturhistoriker, Köln: Das Moderne und das Halbmoderne: Zu den Architekturen der Werkbund-Ausstellung und dem „Werkbundstreit“ 1914
  • 18:00 Uhr. Prof. Dr. Karin Wilhelm, Kunsthistorikerin, Berlin: Die Logik des Industriebaus: Turbinenhalle, Fagus, Werkbundfabrik, Bauhaus
  • 19:00 Uhr. Diskussion, anschließend: Imbiss

Abendprogramm am Donnerstag, den 22. Mai 2014:

  • 20:00 Uhr. Podiumsdiskussion “Köln und die Werkbundausstellung”. Mit: Franz-Josef Höing (Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln), Prof. Dr Karin Wilhelm (Kunsthistorikerin, Berlin), Prof. Dr. Wolfgang Pehnt (Architekturhistoriker, Köln), Anton Bausinger (Bauunternehmer, Köln). Moderation: Jürgen Keimer (Journalist, Köln).

Freitag, 23. Mai 2014: Vom Objekt zum Strategie. Die Zukunft von Kunst und Industrie

Am zweiten Tag beginnt das Symposium um 11:00 Uhr, der letzte Vortrag beginnt um 18:00 Uhr. Die Vorträge dieses Tages blicken auf die Wirkungen, die vom Kölner Ausstellung, aber auch von den Ideen und Idealen des Werkbundes überhaupt ausgegangen sind und bis heute andauern. Das Motto des zweiten Tages ist „Vom Objekt zur Strategie. Die Zukunft von Kunst und Industrie“ .

Es sprechen Andreas Denk (Vertretungsprofessor für Architekturtheorie Fakultät für Architektur, FH Köln), Muck Petzet (Architekt, München), Thomas Knüvener (Architekt / Landschaftsarchitekt, Köln), Prof. Anne-Julchen Bernhardt (Architektin, Köln), Sabine Voggenreiter, (Kuratorin, Köln), Albert Köberl (Architekt, Passau), Axel Timm (Architekt, Berlin)

Die Podiumsdiskussion zum Abschluss des zweiten Tages beginnt um 20:00 Uhr. Das Podium widmet sich – ähnlich wie der zweite Tag des Symposiums – dem Werkbund und seinen Folgen in Architektur und Stadtplanung, aber auch im Industriedesign und in der heutigen Produktwelt.

Diskussionsteilnehmer: Susanne Laugwitz-Aulbach (Dezernentin für Kunst und Kultur der Stadt Köln), Dr. Brigitte Franzen (Kunsthistorikerin und Direktorin des Ludwigforums, Aachen), Sabine Voggenreiter (Kuratorin, Köln), Prof. Dr. Stefan Polonyí (Bauingenieur, Köln). Moderation: Jügen Keimer (Journalist, Köln).

Tagesprogramm am Freitag, den 23. Mai 2014:

  • 11:00 Uhr. Andreas Denk, Vertretungsprofessor für Architekturtheorie Fakultät für Architektur, FH Köln: Einführung
  • 11:30 Uhr. Muck Petzet, Architekt, München: Reduce_Reuse_Recycle. Eine architektonische Strategie
  • 12:30 Uhr. Thomas Knüvener, Architekt / Landschaftsarchitekt, Architekturlandschaft, Köln: Die recycelte Landschaft
  • 13:30 Uhr. Mittagspause
  • 14:30 Uhr. Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Architektin, BeL Architekten, Köln: Grundbau und Siedler
  • 15:30 Uhr. Sabine Voggenreiter, Kuratorin, Köln: Mehr als Stoff. Vom Schaden und Nutzen der Globalisierung
  • 16:30 Uhr. Kaffeepause
  • 17:00 Uhr. Albert Köbel, Architekt, Köberl-Döringer Architekten, Passau: eine Kirche fällt vom Himmel
  • 18:00 Uhr. Axel Timm, raumlabor, Berlin: Die Ästhetik des Recyclings
  • 19:00 Uhr. Diskussion, anschließend Imbiss

Abendprogramm am Freitag, den 23. Mai 2014:

  • 20:00 Uhr. Podiumsdiskussion “Der Werkbund und seine Folgen” mit Susanne Laugwitz-Aulbach (Dezernentin für Kunst und Kultur der Stadt Köln), Dr. Brigitte Franzen (Kunsthistorikerin und Direktorin des Ludwigforums, Aachen), Sabine Voggenreiter (Kuratorin, Köln), Prof. Dr. Stefan Polonyí (Bauingenieur, Köln). Moderation: Jürgen Keimer (Journalist, Köln).

Donnerstag, 22.05. und Freitag, 23.05.2014 | Fachhochschule Köln, Fakultät für Architektur | Eine Kooperationsveranstaltung des Hauses der Architektur Köln und der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln. Gesamtkoordination: dorn architekten, Köln | Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich |